Archiv für März 2010

Schuhputzkasten – Alles an (s)einem Platz

Sonntag, 28. März 2010

Schuhputzkasten aus Buchenholz
Ordnung ist das halbe Leben – Sicherlich kennen Sie auch dieses Sprichwort. Dann kennen Sie vielleicht auch die Situation, dass die Reinigung der Herrenschuhe ansteht und Sie auf der Suche nach den einzelnen Pflegeutensilien sind. Das Ganze in Verbindung mit Zeitdruck, da MANN einen wichtigen privaten oder geschäftlichen Termin hat und fertig ist das Chaos. Wo ist die Reinigungsbürste und die Schuhcreme gleich nochmal?

Ein Schuhputzkasten schafft hier Abhilfe und sorgt für die ordnungsgemäße Aufbewahrung aller Mittel. Aufgrund der großen Auswahl sollte MANN sich vor der Anschaffung einer Schuhputzkiste aber einige grundsätzliche Fragen stellen.

  1. Welche Pflegemittel müssen Platz finden?
  2. Benötige ich eine transportable Schuhputzkiste?
  3. Benötige ich eine Schuhputzkiste mit Tragegriff?
  4. Spielt die Optik der Schuhputzkiste eine Rolle für mich?
  5. Muss die Kiste abschließbar sein (Kinder)?

Bedenken Sie dabei auch, dass man sich einen Schuhputzkasten normalerweise nur einmal im Leben anschafft, insofern lohnen sich ein paar Gedanken darüber allemal.

Sind diese elementaren Fragen dann geklärt hat MANN wie so oft im Leben die Qual der Wahl. Schuhputzkasten gibt es von der einfachsten Variante als Kunststoffbox für ein paar Euro bis hin zu den exklusivsten Modellen aus Edelholz mit Lederbesatz für mehrere tausend Euro.
Schuhputzkasten mit Fachaufteilung

Es bleibt also Ihren persönlichen Vorlieben und der Größe Ihrer Geldbörse überlassen, für welches Modell die Entscheidung letztendlich fällt. Eines bieten Ihnen aber alle Modelle – Ordnung und entspanntes Schuheputzen!

Der Loafer – Herrenschuh ohne Schnürung

Sonntag, 21. März 2010

Loafer in der durchgenähten Machart
Der Loafer gehört in die Kategorie Schlupfschuhe und kann auf eine sehr lange, geschichtliche Entwicklung zurückblicken. Seinen Ursprung hat der Loafer den Indianern zu verdanken, welche damals den Mokassin als Fußbekleidung verwendeten. Skandinavische Forscher brachten den Mokassin damals mit in ihre Heimat und statteten die Schuhe mit einer zusätzlichen Sohle und einem Absatz aus. Fertig war der erste Loafer, welcher bei den Landarbeitern auf großes Interesse stoß.

Ein Amerikaner entdeckte gegen Ende des 19.Jahrhunderts auf einer Reise in Skandinavien diesen Schuh und produzierte diesen dann in seiner Fabrik in den Vereinigten Staaten von Amerika in Serie. Diese Geschichte zeigt wieder einmal, das Reisen tatsächlich bildet und das Geld sprichwörtlich auf der Straße liegt, vorausgesetzt Mann läuft mit offenen Augen und wachen Geist über dieselbe.

Die massenweise Verbreitung des Loafer in Europa begann in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts in Italien. Der sogenannte Italo Loafer galt viele Jahre lang als reiner Freizeitschuh. Der gesellschaftliche Durchbruch und Anerkennung als eine neue Art von Herrenschuhen gelang dem Loafer aber erst nachdem prominente Persönlichkeiten ihre Vorliebe für dieses Schuhwerk entdeckt hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Loafer ein schlechtes, ja sogar unseriöses Image. Unvergessen sind mit Sicherheit die Bilder von Loafer in Verbindung mit weißen Tennissocken, welche vor allem in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts getragen wurden.

Heutzutage hat der Loafer seinen festen Platz in der Welt der Herrenschuhe gefunden, wenngleich es auch heute noch Spötter gibt, welchen diesen Herrenschuh als Altmänner Schuh ansehen und mit Missachtung strafen. Ein Blick in die südeuropäischen Länder zeigt aber, dass der Loafer seinen Platz auch im Geschäftsleben gefunden hat. Die meisten, vor allem aber die hochwertigen Loafer, sind in der feindurchgenähten Machart gefertigt und sind der ideale Herrenschuh in den Sommermonaten. Neben dem geringen Gewicht besteht ein weiterer Vorteil in dem bequemen und schnellen Anziehen des Loafer, MANN schlüpft einfach hinein (selbstverständlich unter Zuhilfenahme eines Schuhlöffels).

Netter Bottenputzer in Hamburg

Mittwoch, 17. März 2010

Ein Bottenputzer ist die die norddeutsche Bezeichnung für einen Schuhputzer. Ich habe persönlich von diesen Menschen den höchsten Respekt, erbringen sie doch eine wertvolle Dienstleistung für die Gesellschaft.

Es gibt ja mittlerweile auch Firmen, welche die Dienstleistung Schuhe putzen als Franchisesystem betreiben, von dieser soll der Beitrag aber nicht handeln. Ich möchte über einen Mann berichten, welcher sich mit dieser Dienstleistung eine kleine, aber eigene Existenz aufgebaut hat.

Seit mittlerweile vier Jahren kümmert sich der Bottenputzer um Schuhwerk jeglicher Art und verhilft nicht nur diesem zu neuen Glanz, sondern zaubert auch auf die Gesichter seiner Kunden ein zufriedenes Lächeln.

Der Preis für diese wertvolle Dienstleistung ist mit 1,80 Euro für ein Paar Herrenschuhe äußerst günstig und das Ergebnis ist hervorragend. Sie finden den Bottenputzer in der Shoppingpassage HSH Nordbank direkt an der Rolltreppe im Obergeschoss.

Schuhlöffel

Samstag, 13. März 2010

Schuhlöffel aus Rosenholz
Ein Schuhlöffel ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für die richtige Pflege von Herrenschuhen und sollte daher in keinem Haushalt fehlen. Was aber genau ist der Vorteil bei der Verwendung von einem Schuhlöffel? Nun, neben dem zweifellos einfacheren und bequemeren Anziehen der Schuhe besteht der Hauptvorteil darin, dass die dem Herrenschuh Stabilität gebende Hinterkappe geschont wird. Mann kann sehr oft beobachten, dass die Leute einfach in die Schuhe hinein schlüpfen und dabei die Hinterkappe herunter drücken. Diese kann dadurch irreparabel zerstört werden, das gleich gilt übrigens für die Fersennaht.

Tipp! Lockern Sie vor dem Anziehen der Herrenschuhe immer die Schnürsenkel!

Besonders neue Schuhe oder auch Herrenschuhe mit geschlossener Schnürung sitzen sehr eng und stramm, durch das Lockern der Schnürsenkel erleichtern Sie das Anziehen zusätzlich. Schuhanzieher, wie der Schuhlöffel auch genannt wird gibt es in zahlreichen Varianten.

Sie haben die Qual der Wahl zwischen den billigen Schuhlöffeln aus Plastik und den hochwertigen Modellen aus Metall, Horn oder Holz. Der größte Nachteil von Schuhlöffeln aus Plastik besteht in der Bruchgefahr, was aber auch bei den sehr viel teuren Modellen aus Horn, passieren kann. Daher sollte den Schuhanziehern aus Metall oder Holz der Vorzug gegeben werden.

Diese sind oftmals obendrein durch die hochwertige Verarbeitung und Anmutung ein echter Blickfang. Über die richtige Länge der Schuhlöffel streiten sich die Experten und der Laie wundert sich nur. Lange Schuhlöffel mit einer Länge ab 50 Zentimetern erleichtern das Anziehen der Herrenschuhe zusätzlich, da das Bücken nicht mehr erforderlich ist. Einen entspannteren Anziehvorgang kann es eigentlich nicht mehr geben, außer Sie haben einen persönlichen Diener.

Was aber machen, wenn gerade kein Schuhlöffel zur Hand ist?

Tipp! Nehmen Sie einfach das glatte Ende eines Ledergürtels!

Weltgrößte Schuhmesse in Düsseldorf

Samstag, 06. März 2010

Meine sehr verehrten Herren! Wissen Sie, was Ihre Frau(en) am nächsten Wochenende vorhaben? Nein? Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Ihre Herzdame keine Zeit für Sie hat. Nächste Woche ist es wieder soweit, die weltgrößte Schuhmesse öffnet ihre Pforten. Von Freitag, den 12. März bis einschließlich Sonntag 14.März findet in Düsseldorf die GDS Frühjahr 2010 statt.

In 7 Hallen präsentieren die Aussteller wieder ihre Neuheiten und Premieren und geben so einen Ausblick auf die kommenden Trends der internationalen Schuhmode. Diese Leitmesse, welche zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst stattfindet, gilt als Stimmungsindikator der gesamten Branche und generell für den Modehandel.

Bei der letzten GDS Messe im September 2009 fanden mehr als 28000 Fachbesucher den Weg nach Düsseldorf. Dieses Jahr besonders interessant ist eine eigens aufgebaute Werkstatt, in der ein Schuhmachermeister die handwerkliche Fertigung von Herrenschuhen zeigen wird. Mann kann also live bei der Herstellung dem Meister über die Schulter schauen und gute alte Handwerkskunst genießen.

Im Anschluss erhalten die Besucher dann auch noch wertvolle Pflegetipps vom Fachmann, also sozusagen aus erster Hand. Und jetzt die Entwarnung für die Männerwelt: Die Messe ist nur für Fachbesucher geöffnet.