Archiv für Mai 2010

Herrenschuhe von Handmacher

Sonntag, 23. Mai 2010

Es gibt sie noch in unserer schnelllebigen Zeit, in der die Haltbarkeitszeit von Produkten immer weiter abnimmt. Die Rede ist von hochwertigen und damit langlebigen Produkten, welche dem Eigentümer über viele Jahre hinweg begleiten. Besonders die Schuhindustrie ist mittlerweile von billigen Massenprodukten dominiert, bei der die Qualität eine untergeordnete Rolle spielt.

Die Herrenschuh Manufaktur Handmacher aus der schönen ober österreichischen Stadt Wels, setzt eine Jahrhunderte alte Technik bis in die heutige Zeit fort. Das Unternehmen hat sein “Unique selling proposition” wie es heutzutage genannt wird, also sein Alleinstellungsmerkmal gefunden. Sämtliche Handmacher Herrenschuhe werden in der hochwertigen, holzgenagelten Machart hergestellt.

Das Besondere dabei ist, dass die Schuhe noch immer von Hand in Kleinserie gefertigt werden und somit individuelle Kundenwünsche berücksichtigt werden können. Ein Herrenschuh besteht aus unterschiedlichen Baugruppen wie dem Boden, der Brandsohle und dem Oberleder. Bei den Handmacher Herrenschuhen werden diese Teile durch zahlreiche, kleine Holznägel miteinander verbunden. Das Ergebnis sind Herrenschuhe mit einer einzigartigen Stabilität welche, entsprechende Pflege vorausgesetzt, dem Träger viele Jahre treue Dienste leisten.Handmacher-Herrenschuh

Dabei verfolgt Handmacher eine ganzheitliche Qualitätsphilosophie. Das verwendete Leder ist von bester Qualität naturgegerbt und behält dadurch seine pilz- und keimtötenden Eigenschaften. Für die Innenausstattung der Handmacher Herrenschuhe wird ausschließlich naturfarbenes Kalbleder verwendet, was für eine perfekte Schweißaufnahme sorgt. Das Ergebnis sind hochwertigst verarbeitete Herrenschuhe mit einem unübertroffenen Komfort und einem ausgezeichneten Schuhklima.

Der ganzheitliche und nachhaltige Ansatz von Handmacher zeigt sich auch im Service nach dem Kauf für die Kunden. Der Original Handmacher Reparaturservice setzt abgenutzte oder verschlissene Herrenschuhe wieder in Stand, so dass diese (fast) wieder wie neu strahlen. Dieses Beispiel zeigt, dass Qualität und Nachhaltigkeit auch, oder gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, möglich und machbar sind.

Der Oxford – Ein puristischer Herrenschuh

Samstag, 15. Mai 2010

Captoe Oxford
Der Oxford ist wohl der mit Abstand eleganteste Herrenschuh überhaupt und darf daher in keiner Schuhsammlung fehlen. Die Hauptmerkmale eines Oxford ist die klare und schlanke Linienführung, die geschlossene 5 Loch Schnürung und das Fehlen von Verzierungen. Er gilt daher als ein absolut puristischer Herrenschuh, welcher erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wurde.

Die 5 Loch Schnürung ist nötig, damit der Einschlupf für ein bequemes Anziehen weit genug geöffnet werden kann und unterstreicht gleichzeitig die Eleganz des Oxford, einige amerikanische Hersteller fertigen diesen klassischen Herrenschuh sogar mit einer geschlossenen 6 Loch Schnürung. Den Überlieferungen nach verdankt der Oxford seinen Namen der damals in den akademischen Eliten vorwiegend verwendeten Schnürung. Im ausgehenden 19. Jahrhundert begann dann der große Erfolg dieses Herrenschuhs, welcher bis in die Gegenwart unvermindert anhält.

Durch seine konservative Optik ist der Oxford der perfekte Begleiter zum Anzug, aber auch bei offiziellen Anlässen wie einem Theaterbesuch mit anschließendem Sektempfang sind Sie mit diesem klassischen Herrenschuh immer stilsicher und perfekt gekleidet. Die vorherrschende Farbe beim Oxford ist das klassische schwarz, aber auch in dunkelblau und dunkelbraun wirkt dieser Herrenschuh äußerst elegant, daher sollte er auch nicht zur Freizeitkleidung getragen werden.

Den Oxford gibt es noch in zahlreichen Abwandlungen, wie zum Beispiel den Captoe Oxford, bei diesem Modell verläuft quer über den Zehen eine sogenannte Vorderkappennaht. Beim klassischen Oxford fehlt diese Naht völlig, daher wird dieser Herrenschuh auch als Plain Oxford bezeichnet.

Monkstrap – Herrenschuhe mit Schnalle

Sonntag, 09. Mai 2010

Monk Schuh von Handmacher

Der Monkstrap ist ein sehr individueller Herrenschuh und polarisiert in unseren Breitengraden wie kein anderer Herrenschuh. Den (unbestätigten) Überlieferungen zufolge, geht die Schuhform und die Namensgebung auf Mönche in den Alpen zurück, welche die Monk Schuhe im 15. Jahrhundert erfunden haben sollen.

Betrachtet man allerdings einen typischen Mönchschuh darf diese These doch stark unwahrscheinlich sein, da die Schnalle bei diesem Herrenschuh von unten nach oben an der Außenseite entlang läuft. In den arabischen Ländern ist dieser Schuhtyp sehr weit verbreitet und in unzähligen Varianten erhältlich. Bei manchen Modellen sind die Schnallen reine Verzierung und können nicht verstellt werden.

Der eindeutig größte Vorteil gegenüber von Schnürschuhen besteht im bequemeren Anziehen eines Monkstrap. Es gibt diese Schnallenschuhe entweder mit einer oder zwei seitlichen Schnallen, bei der letzteren Ausführung spricht man dann von einem Doppelmonk. Doppelmonk
Die Schnallen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Formen, von rund über oval bis zu rechteckig und quadratisch, sind der Phantasie der Schuhmacher keine Grenzen gesetzt. Besonders bei billigen Monkstrap sind die Schnallen oftmals von der Größe überdimensioniert und zerstören somit das durchaus elegante Erscheinungsbild dieser Schuhvariante. Das Tragen eines Monk Schuh sollte der Freizeit vorbehalten sein.

Der Derby – Herrenschuh adeligen Ursprungs

Sonntag, 02. Mai 2010

Derby Herrenschuh
Der Derby kann, wie viele anderen Herrenschuhe Modelle , auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es ist nicht endgültig geklärt, woher dieser Herrenschuh seine Bezeichnung hat. Es kann aber mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der 14. Earl of Derby, Edward Smith-Stanley der Namensgeber für den Derby Herrenschuh ist.

Den Überlieferungen zufolge hatte dieser Adelige aufgrund seiner enormen Körperfülle und eines hohen Spanns große Probleme beim Anziehen seiner Stiefel. Er beauftragte daher seinen Stiefelmacher mit einem neuen Schaftschnitt, welcher dem Earl ein bequemes Anziehen ermöglichen sollte. Im Jahre 1872 wurden die ersten Herrenschuhe mit der Bezeichnung Derby präsentiert.

Die Hauptmerkmale des Derby sind die offene Schnürung mit (meist) drei Ösenpaaren und der aus drei Grundteilen bestehende Schaftschnitt. Gerade die offene Schnürung wissen Männer mit einem hohen beziehungsweise sehr hohen Spann sehr zu schätzen, da hier der Abstand zwischen den beiden Seitenteilen individuell eingestellt werden kann.

Derby Herrenschuh
Der Derby Herrenschuh galt früher als reiner Freizeitschuh und war im Büro verpönt, doch das hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert. Der Derby Herrenschuh in der puristischen Ausführung, ohne jegliche Verzierungen und in schwarz passt auch sehr gut zum Anzug oder einer Jeans und sollte in keinem Männerschuhschrank fehlen.