Archiv für die Kategorie ‘Herrenschuhe Modelle’
Freitag, 20. August 2010
Was auf den ersten Blick vielleicht etwas seltsam klingen mag, erscheint bei näherer Betrachtung aber durchaus logisch. Nicht jeder Herrenschuh ist auch für jeden Mann geeignet und der Körperbau, genauer gesagt das Körpergewicht spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl des entsprechenden Schuhwerks.
Ein etwas schwererer und größerer Mann sollte einen anderen Herrenschuh , als ein kleiner und schmächtiger Mann wählen. Schwergewichtige Herren sollten Herrenschuhen mit einer breiten Vorderkappe den Vorzug geben, da ein vorne schmal zulaufender Schuh hier oftmals etwas lächerlich aussieht. Auch die Dicke der Laufsohle spielt hier eine große Rolle und sollte mindestens 6 mm betragen.
Besonders geeignet sind hier die Handmacher Schuhe , welche aufgrund der holzgenagelten Machart und der dicken Laufsohle eine entsprechende Stabilität und Haltbarkeit bieten. Auch die etwas rustikale Optik dieser Herrenschuhe gereicht hier zum Vorteil.

Kleinere und leichtere Männer sollten Schuhe mit einer schlanken Leistenform und einer dünnen beziehungsweise dünneren Laufsohle bevorzugen. Besonders geeignet sind für diese Kundengruppe leichte Herrenschuhe in der durchgenähten Machart mit einer dünnen Laufsohle mit einer Dicke von maximal 4 Millimeter. Männer mit kleinen Füßen können diese durch die Wahl von Herrenschuhen ohne Verzierungen und Quernähten optisch größer wirken lassen.

Die Berücksichtigung der oben genannten Punkte beim Schuhkauf steigert sowohl das Wohlbefinden des Trägers und erhöht gleichzeitig die Lebensdauer der neuen Herrenschuhe und hilft so am Ende des Tages Geld zu sparen.
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Samstag, 14. August 2010

Der Tassel Loafer ist ein sehr außergewöhnlicher Herrenschuh wie sein Name bereits vermuten lässt und ist nur schwer einzuordnen. Dieses Modell eines Herrenschuhs erblickte Anfang der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts das Licht dieser Welt und hatte einen berühmten amerikanischen Schauspieler als Vater und Geburtshelfer.
Er wollte einen Herrenschuh bei dem die Schnürsenkel nicht sichtbar waren. Als er das erste Modell seines Tassel Loafer in den Händen hielt war er allerdings nicht zufrieden und schickte diesen Probeschuh zur Verbesserung an die zu jener Zeit bekanntesten Herrenschuhmacher. Bei der ursprünglichen Version des Tassel Loafer verschwanden die Schnürsenkel unsichtbar in einem Kanal um den Einstieg des Schuhs herum und endeten schließlich in den sogenannten Tasseln.

Durch eine stark verbesserte Leistenform in Verbindung mit einem veränderten Schnitt sind die Tasseln oder bei uns auch als Bommeln bezeichnet heutzutage eine reine Verzierung und haben keine praktische Funktion mehr. In den USA ist der Tassel Loafer als sogenannter Businessschuh längst anerkannt, wo er inzwischen aus als Symbol des typisch amerikanischen Stils gilt. In Europa und speziell bei uns in Deutschland hat der Tassel Loafer seinen Platz in den Schuhschränken der Männer noch immer nicht gefunden. Für die Europäer ist dieser Herrenschuh etwas zu verspielt und wird fast ausschließlich zur Freizeitkleidung getragen.
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Samstag, 10. Juli 2010

In einem unserer letzten Blog Beiträge hatten wir ja bereits über exklusive schwarz-weiße Herrenschuhe aus der Herrenschuhe Manufaktur Handmacher berichtet. Inspiriert durch die extrem hohe Nachfrage von unseren Kunden und zahlreichen Anfragen, ob wir nicht auch Spectators in einer blau-weißen Farbkombination im Sortiment hätten, haben wir uns kurzerhand entschlossen, einen bayrischen Spectator in das Sortiment aufzunehmen.
Diese edlen blau-weißen Herrenschuhe sind aus feinstem Kalbleder und in der hochwertigen, holzgenagelten Machart gefertigt. Bei dieser Fertigungsart wird die Laufsohle mit dem Oberteil des Herrenschuhs durch zahlreiche, kleine Holzstifte verbunden. Das Ergebnis sind Herrenschuhe mit einem hervorragenden Tragekomfort und ausgezeichneten Trageeigenschaften.
Die Spectators, wie diesen zweifarbigen Herrenschuhe auch bezeichnet werden, sind zugegebenermaßen nur etwas für wahre Individualisten und erfordern vom Besitzer eine große Portion Selbstbewusstsein. Besonders elegant wirken diese zweifarbigen Herrenschuhe zu einem dunkelblauen Anzug in Verbindung mit einem weißen Hemd, welches offen und ohne Krawatte getragen wird. Besonders jetzt im Sommer bei den zahlreichen Abendveranstaltungen ist MANN mit solch einem exklusivem Schuhwerk immer perfekt gekleidet.

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Samstag, 26. Juni 2010

Herren Sandalen haftet in unseren Breitengraden ja ein sehr schlechtes Image an, da dieses Schuhwerk immer in Verbindung mit nackten,weißen Männerbeinen, kurzen Hosen und Socken gebracht wird. Dabei sind Sandalen die älteste Fußbekleidung der Menschheit überhaupt mit einer über 5000 jährigen Geschichte. Der genaue Ursprung kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden, es ist jedoch davon auszugehen, dass die Sandalen im Mittelmeerraum oder im heutigen mittleren Osten ihren Ursprung haben.
Die Herren Sandalen sind heute noch die am meisten getragenen Schuhe in den arabischen Ländern, weil diese aufgrund des billigen Preises für alle Menschen bezahlbar sind. In unserer westlichen Welt haben die Männer enorme Berührungsängste mit Herren Sandalen und tragen diese nur in der Freizeit. Dabei liegen die Vorteile dieser Herrenschuhe doch klar auf der Hand.
Bedingt durch die offene Bauweise, sind Herren Sandalen die idealen Begleiter für heiße Sommertage und versorgen die Füße stets mit frischer Luft. Das Ergebnis sind stets wohltemperierte,frische Füße und unangenehmer Fußgeruch gehört der Vergangenheit an. Das Herren Sandalen aber auch ganz anders interpretiert werden können, beweist die Herrenschuhe Manufaktur Handmacher aus Österreich.

Diese exklusiven Herren Sandalen sind der ideale Beweis dafür, dass sommerliches Schuhwerk und Stil und Eleganz kein Gegensatz sein muss. Als Material wurde hochglänzendes Kalbleder verwendet und selbstverständlich sind diese Herrenschuhe, wie alle Modelle aus dem Hause Handmacher, in der hochwertigen, holzgenagelten Machart hergestellt.
Mit diesen exklusiven Herren Sandalen sind Sie auch an heißen Sommertagen und lauen Sommerabenden immer perfekt und stilsicher gekleidet. Genießen Sie den Sommer und die coole Eleganz dieser exklusiven Herrenschuhe.
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Samstag, 15. Mai 2010

Der Oxford ist wohl der mit Abstand eleganteste Herrenschuh überhaupt und darf daher in keiner Schuhsammlung fehlen. Die Hauptmerkmale eines Oxford ist die klare und schlanke Linienführung, die geschlossene 5 Loch Schnürung und das Fehlen von Verzierungen. Er gilt daher als ein absolut puristischer Herrenschuh, welcher erstmals zu Beginn des 19. Jahrhunderts urkundlich erwähnt wurde.
Die 5 Loch Schnürung ist nötig, damit der Einschlupf für ein bequemes Anziehen weit genug geöffnet werden kann und unterstreicht gleichzeitig die Eleganz des Oxford, einige amerikanische Hersteller fertigen diesen klassischen Herrenschuh sogar mit einer geschlossenen 6 Loch Schnürung. Den Überlieferungen nach verdankt der Oxford seinen Namen der damals in den akademischen Eliten vorwiegend verwendeten Schnürung. Im ausgehenden 19. Jahrhundert begann dann der große Erfolg dieses Herrenschuhs, welcher bis in die Gegenwart unvermindert anhält.
Durch seine konservative Optik ist der Oxford der perfekte Begleiter zum Anzug, aber auch bei offiziellen Anlässen wie einem Theaterbesuch mit anschließendem Sektempfang sind Sie mit diesem klassischen Herrenschuh immer stilsicher und perfekt gekleidet. Die vorherrschende Farbe beim Oxford ist das klassische schwarz, aber auch in dunkelblau und dunkelbraun wirkt dieser Herrenschuh äußerst elegant, daher sollte er auch nicht zur Freizeitkleidung getragen werden.
Den Oxford gibt es noch in zahlreichen Abwandlungen, wie zum Beispiel den Captoe Oxford, bei diesem Modell verläuft quer über den Zehen eine sogenannte Vorderkappennaht. Beim klassischen Oxford fehlt diese Naht völlig, daher wird dieser Herrenschuh auch als Plain Oxford bezeichnet.
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Sonntag, 09. Mai 2010

Der Monkstrap ist ein sehr individueller Herrenschuh und polarisiert in unseren Breitengraden wie kein anderer Herrenschuh. Den (unbestätigten) Überlieferungen zufolge, geht die Schuhform und die Namensgebung auf Mönche in den Alpen zurück, welche den Monkstrap im 15. Jahrhundert erfunden haben sollen.
Betrachtet man allerdings einen typischen Mönchschuh darf diese These doch stark unwahrscheinlich sein, da die Schnalle bei diesem Herrenschuh von unten nach oben an der Außenseite entlang läuft. In den arabischen Ländern ist dieser Schuhtyp sehr weit verbreitet und in unzähligen Varianten erhältlich. Bei manchen Modellen sind die Schnallen reine Verzierung und können nicht verstellt werden.
Der eindeutig größte Vorteil gegenüber von Schnürschuhen besteht im bequemeren Anziehen eines Monkstrap. Es gibt diese Herrenschuhe entweder mit einer oder zwei seitlichen Schnallen, bei der letzteren Ausführung spricht man dann von einem Doppelmonk. 
Die Schnallen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Formen, von rund über oval bis zu rechteckig und quadratisch, sind der Phantasie der Schuhmacher keine Grenzen gesetzt. Besonders bei billigen Monkstrap sind die Schnallen oftmals von der Größe überdimensioniert und zerstören somit das durchaus elegante Erscheinungsbild dieser Schuhvariante. Das Tragen eines Monkstrap sollte der Freizeit vorbehalten sein.
Tags:Doppelmonk, Herrenshuh mit Schnalle, Mönchschuh, monk, monkstrap
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Sonntag, 02. Mai 2010

Der Derby kann, wie viele anderen Herrenschuhe Modelle , auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es ist nicht endgültig geklärt, woher dieser Herrenschuh seine Bezeichnung hat. Es kann aber mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass der 14. Earl of Derby, Edward Smith-Stanley der Namensgeber für den Derby Herrenschuh ist.
Den Überlieferungen zufolge hatte dieser Adelige aufgrund seiner enormen Körperfülle und eines hohen Spanns große Probleme beim Anziehen seiner Stiefel. Er beauftragte daher seinen Stiefelmacher mit einem neuen Schaftschnitt, welcher dem Earl ein bequemes Anziehen ermöglichen sollte. Im Jahre 1872 wurden die ersten Herrenschuhe mit der Bezeichnung Derby präsentiert.
Die Hauptmerkmale des Derby sind die offene Schnürung mit (meist) drei Ösenpaaren und der aus drei Grundteilen bestehende Schaftschnitt. Gerade die offene Schnürung wissen Männer mit einem hohen beziehungsweise sehr hohen Spann sehr zu schätzen, da hier der Abstand zwischen den beiden Seitenteilen individuell eingestellt werden kann.

Der Derby Herrenschuh galt früher als reiner Freizeitschuh und war im Büro verpönt, doch das hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert. Der Derby Herrenschuh in der puristischen Ausführung, ohne jegliche Verzierungen und in schwarz passt auch sehr gut zum Anzug oder einer Jeans und sollte in keinem Männerschuhschrank fehlen.
Tags:Derby, Derby Herrenschuh, offene Schnürung
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Sonntag, 04. April 2010

Das Herrenschuhe nach Städten benannt werden ist ja bekannt, wie zum Beispiel der Budapester oder der Wiener. Aber das ein ganzes Land als Namensgeber für einen Herrenschuh dient ist in der Tat ungewöhnlich.
Das Haupterkennungsmerkmal eines Norweger ist die an der Schuhspitze mittig gesetzte Naht, welche den Herrenschuh in zwei Hälften teilt und auch als “Split-toe” bezeichnet wird. Der Schaftschnitt des Norweger ist dem eines Derby sehr ähnlich, wie auch die offene Schnürung. Die Naht ist entweder sehr wulstig und auffallend und gibt dem Norweger ein sehr rustikales Erscheinungsbild, oder aber wie beim Französischen Norweger dezent.
Woher hat der Norweger aber seinen Namen?
Ursprünglich waren die Nähte dieser Herrenschuhe außen nicht sichtbar, da diese im Inneren der Schuhe verlief. Diese Art der Schuhkonstruktion machte den Norweger fast wasserdicht und somit zum perfekten Arbeitsschuh für die norwegischen Fischer, welchen diesen letztlich den Namen gaben. Genau genommen sind aber die Ureinwohner der polaren Regionen die Erfinder dieser Schuhart, welche immer original zwiegenäht gefertigt wurden.
Wozu trägt MANN einen Norweger?
Der Norweger passt auf keinen Fall zum Anzug und jeder, der die Geschichte dieses Herrenschuhs kennt, weiß auch den Grund. Abhängig von der weiteren Ausführung des Norweger ist er der ideale Herrenschuh zu legeren Kombination oder Freizeitkleidung.
Tags:Norweger
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Sonntag, 21. März 2010

Der Loafer gehört in die Kategorie Schlupfschuhe und kann auf eine sehr lange, geschichtliche Entwicklung zurückblicken. Seinen Ursprung hat der Loafer den Indianern zu verdanken, welche damals den Mokassin als Fußbekleidung verwendeten. Skandinavische Forscher brachten den Mokassin damals mit in ihre Heimat und statteten die Schuhe mit einer zusätzlichen Sohle und einem Absatz aus. Fertig war der erste Loafer, welcher bei den Landarbeitern auf großes Interesse stoß.
Ein Amerikaner entdeckte gegen Ende des 19.Jahrhunderts auf einer Reise in Skandinavien diesen Schuh und produzierte diesen dann in seiner Fabrik in den Vereinigten Staaten von Amerika in Serie. Diese Geschichte zeigt wieder einmal, das Reisen tatsächlich bildet und das Geld sprichwörtlich auf der Straße liegt, vorausgesetzt Mann läuft mit offenen Augen und wachen Geist über dieselbe.
Die massenweise Verbreitung des Loafer in Europa begann in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts in Italien. Der sogenannte Italo Loafer galt viele Jahre lang als reiner Freizeitschuh. Der gesellschaftliche Durchbruch und Anerkennung als eine neue Art von Herrenschuhen gelang dem Loafer aber erst nachdem prominente Persönlichkeiten ihre Vorliebe für dieses Schuhwerk entdeckt hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Loafer ein schlechtes, ja sogar unseriöses Image. Unvergessen sind mit Sicherheit die Bilder von Loafer in Verbindung mit weißen Tennissocken, welche vor allem in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts getragen wurden.
Heutzutage hat der Loafer seinen festen Platz in der Welt der Herrenschuhe gefunden, wenngleich es auch heute noch Spötter gibt, welchen diesen Herrenschuh als Altmänner Schuh ansehen und mit Missachtung strafen. Ein Blick in die südeuropäischen Länder zeigt aber, dass der Loafer seinen Platz auch im Geschäftsleben gefunden hat. Die meisten, vor allem aber die hochwertigen Loafer, sind in der feindurchgenähten Machart gefertigt und sind der ideale Herrenschuh in den Sommermonaten. Neben dem geringen Gewicht besteht ein weiterer Vorteil in dem bequemen und schnellen Anziehen des Loafer, MANN schlüpft einfach hinein (selbstverständlich unter Zuhilfenahme eines Schuhlöffels).
Tags:feindurchgenähte Machart, loafer, oraby, schlupfschuh
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