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Der Norweger – Der Herrenschuh, der aus der Kälte kam.

Norweger Herrenschuh
Das Herrenschuhe nach Städten benannt werden ist ja bekannt, wie zum Beispiel der Budapester oder der Wiener. Aber das ein ganzes Land als Namensgeber für einen Herrenschuh dient ist in der Tat ungewöhnlich.
Das Haupterkennungsmerkmal der Norweger Schuhe ist die an der Schuhspitze mittig gesetzte Naht, welche den Herrenschuh in zwei Hälften teilt und auch als “Split-toe” bezeichnet wird. Der Schaftschnitt des Norweger ist dem eines Derby sehr ähnlich, wie auch die offene Schnürung. Die Naht ist entweder sehr wulstig und auffallend und gibt dem Norweger ein sehr rustikales Erscheinungsbild, oder aber wie beim Französischen Norweger dezent.

Woher hat der Norweger aber seinen Namen?

Ursprünglich waren die Nähte dieser Herrenschuhe außen nicht sichtbar, da diese im Inneren der Schuhe verlief. Diese Art der Schuhkonstruktion machte den Norweger fast wasserdicht und somit zum perfekten Arbeitsschuh für die norwegischen Fischer, welchen diesen letztlich den Namen gaben. Genau genommen sind aber die Ureinwohner der polaren Regionen die Erfinder dieser Schuhart, welche immer original zwiegenäht gefertigt wurden.

Wozu trägt MANN einen Norweger?

Der Norweger passt auf keinen Fall zum Anzug und jeder, der die Geschichte dieses Herrenschuhs kennt, weiß auch den Grund. Abhängig von der weiteren Ausführung des Norweger ist er der ideale Herrenschuh zu legeren Kombination oder Freizeitkleidung.

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