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Tassel Loafer – Herrenschuhe mit Bommeln

Samstag, 14. August 2010

Tassel Loafer von Oraby im Hyänen Design

Der Tassel Loafer ist ein sehr außergewöhnlicher Herrenschuh wie sein Name bereits vermuten lässt und ist nur schwer einzuordnen. Dieses Modell eines Herrenschuhs erblickte Anfang der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts das Licht dieser Welt und hatte einen berühmten amerikanischen Schauspieler als Vater und Geburtshelfer.

Er wollte einen Herrenschuh bei dem die Schnürsenkel nicht sichtbar waren. Als er das erste Modell seines Tassel Loafer in den Händen hielt war er allerdings nicht zufrieden und schickte diesen Probeschuh zur Verbesserung an die zu jener Zeit bekanntesten Herrenschuhmacher. Bei der ursprünglichen Version des Tassel Loafer verschwanden die Schnürsenkel unsichtbar in einem Kanal um den Einstieg des Schuhs herum und endeten schließlich in den sogenannten Tasseln.

Exklusiver Tassel Loafer von Oraby

Durch eine stark verbesserte Leistenform in Verbindung mit einem veränderten Schnitt sind die Tasseln oder bei uns auch als Bommeln bezeichnet heutzutage eine reine Verzierung und haben keine praktische Funktion mehr. In den USA ist der Tassel Loafer als sogenannter Businessschuh längst anerkannt, wo er inzwischen aus als Symbol des typisch amerikanischen Stils gilt. In Europa und speziell bei uns in Deutschland hat der Tassel Loafer seinen Platz in den Schuhschränken der Männer noch immer nicht gefunden. Für die Europäer ist dieser Herrenschuh etwas zu verspielt und wird fast ausschließlich zur Freizeitkleidung getragen.

Der Loafer – Herrenschuh ohne Schnürung

Sonntag, 21. März 2010

Loafer in der durchgenähten Machart
Der Loafer gehört in die Kategorie Schlupfschuhe und kann auf eine sehr lange, geschichtliche Entwicklung zurückblicken. Seinen Ursprung hat der Loafer den Indianern zu verdanken, welche damals den Mokassin als Fußbekleidung verwendeten. Skandinavische Forscher brachten den Mokassin damals mit in ihre Heimat und statteten die Schuhe mit einer zusätzlichen Sohle und einem Absatz aus. Fertig war der erste Loafer, welcher bei den Landarbeitern auf großes Interesse stoß.

Ein Amerikaner entdeckte gegen Ende des 19.Jahrhunderts auf einer Reise in Skandinavien diesen Schuh und produzierte diesen dann in seiner Fabrik in den Vereinigten Staaten von Amerika in Serie. Diese Geschichte zeigt wieder einmal, das Reisen tatsächlich bildet und das Geld sprichwörtlich auf der Straße liegt, vorausgesetzt Mann läuft mit offenen Augen und wachen Geist über dieselbe.

Die massenweise Verbreitung des Loafer in Europa begann in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts in Italien. Der sogenannte Italo Loafer galt viele Jahre lang als reiner Freizeitschuh. Der gesellschaftliche Durchbruch und Anerkennung als eine neue Art von Herrenschuhen gelang dem Loafer aber erst nachdem prominente Persönlichkeiten ihre Vorliebe für dieses Schuhwerk entdeckt hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Loafer ein schlechtes, ja sogar unseriöses Image. Unvergessen sind mit Sicherheit die Bilder von Loafer in Verbindung mit weißen Tennissocken, welche vor allem in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts getragen wurden.

Heutzutage hat der Loafer seinen festen Platz in der Welt der Herrenschuhe gefunden, wenngleich es auch heute noch Spötter gibt, welchen diesen Herrenschuh als Altmänner Schuh ansehen und mit Missachtung strafen. Ein Blick in die südeuropäischen Länder zeigt aber, dass der Loafer seinen Platz auch im Geschäftsleben gefunden hat. Die meisten, vor allem aber die hochwertigen Loafer, sind in der feindurchgenähten Machart gefertigt und sind der ideale Herrenschuh in den Sommermonaten. Neben dem geringen Gewicht besteht ein weiterer Vorteil in dem bequemen und schnellen Anziehen des Loafer, MANN schlüpft einfach hinein (selbstverständlich unter Zuhilfenahme eines Schuhlöffels).